Hallo meine Lieben!
Dies hier ist Eure Seite! Hier könnt Ihr ALLES los werden was Euch auf dem Herzen liegt! Nur durch konstruktive Kritik, Vorschläge, Anregungen, Meinungen und Ideen kann eine Sache größer werden und wachsen!
- Wie gefällt Euch mein Training?
- Was spricht Euch besonders an?
- Woran habt ihr Spaß?
- Wie findet Ihr den Blog und die Homepage!
Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge! Herzlichen Dank und los geht´s!







Hallo Sarah,Hans,Bryndis und Ulrike!
auch Vinnie und ich sind nun schon in der 3ten Woche “Schlauchen” angelangt, Hasuordnung klappt hervorragend und Vinnie ist wirklich total ruhig und nicht mehr so stürmisch wie sonst, selbst ein riesen Auflauf Kinder konnte ihne gestern nicht aus der Fassung bringen, meine “Tanzkinder” wollten ihn nach dem Unterricht unbedingt einmal streicheln und Vinnie blieb ganz cool auf seinem Platz:-) früher hat er solche Situationen schamlos mit wildem rumtoben ausgenutzt, auch ander Hundebegegnungen beim gestrigen Spaziergang, Jogger, Radfahre alles kein problem mehr, sonst hat er sofort die Haare aufgestellt und wenn jemand direkt dran vorbei kam sofort versucht hin zu gehen und zu schnuppern oder Radfahrern sogar hinter her zu springen, alles gut, alles ruhig. Für uns war der Workshop mit Euch allen wirklich eine tolle lehrreiche Erfahrung und Ihr wart als Team unschlagbar. Hans Du bist ein toller Mensch der es schafft erstmal die Menschen in seinen Bann zu ziehen, man hat sofort vertrauen fühlt sich gut geleitet und vor allem sehr gut aufgehoben in einem Workshop. Sarah ich finde es, dass sei an dieser Stelle einmal gesagt, wirklich bemerkenswert wie sehr Du dich im letzten Jahr für deine tolle Arbeit mit unglaublicher Energie eingesetzt hast. Du hilfts so vielen Menschen wieder oder überhaupt in Einklang mit sich selbst und so wieder zur Freude im Umgang mit ihrem Tier zu kommen, du bist eine klasse Frau und jeder der Hundeprobleme hat sollte sich wirklich mal einen Tag an deiner Seite gönnen. Ulrike, wir haben uns vor dem WS lange nicht gesehen, du hast so tolle unterstützung und Ruhe vermittelt, hast still beobachtet und dich dann wenn es nötig war sofort eingeschaltet, es ist wunderbar dich zu kennen, von dir lernen zu können und vor allem sich an deiner Ruhe zu orientiern.Bryndis:-) Danke das Du dabei warst, mein erster Schlauchwurf an Vinnies Kopf mit großer Beule …da war ich schon wieder emotional am Ende und Du sagts einfach” toll das war ein Glückstreffer” weiter so:-) Danke ich hatte wirklich viel Spaß mit dir und deine vielen Augen..wie oben schon von jemandem beschrieben waren Gott sei Dank wirklich überall! Fazit: tolles Team, wahnsinnig toller Workshop…gerne wieder! und zum Schluß 10001 Danke an meine Hundeplatzfreundinnen, die diesen tag für Vinnie und mich möglich gemacht haben!ganz lieben Gruß an Euch Alle Silke und Vinne2
Hallo liebe Hundefreunde
Auch mir haben die Tage in Dörentrup sehr gut gefallen. Es ist richtig, dass am Samstag, beim Workshop MHB sehr viele Menschen mit Hunden teilgenommen haben und genau das ist die Essenz eines guten Workshops. Nur so kann man über die eigenen Grenzen schreiten, weil durch die vielen Reize die 100% Konzentration gefordert wird. Einige sind dabei auch an die eigenen Grenzen gestossen. Bitte verwechselt einen Workshop nicht mit einer Anamnese. Das ist komplett etwas anderes. Eure Anmerkungen haben mir jedoch eine Idee ins Leben gerufen, nämlich, dass ich auch im Workshop MHB alle Teilnehmer persönlich und einzeln instruiere und in die Techniken einführe. Der Spaziergang am Nachmittag ist deshalb wichtig, damit das auf dem Platz erlernte in die Realität umgesetzt werden kann. Das Loben ist schwer, weil es eine intime und persönliche Note ist. Das Loben war der Punkt, wo viele Teams gerne an eigene Grenzen stossen und nicht die vielen Reize. Das Loben können ist der wahre Schlüssel zu einer tiefen inneren Beziehung und nicht nur zum Hund, sondern ganz nahe zu sich Selbst!
Ich wünsche allen viel Freude und von Herzen vielen Dank für Euer Vertrauen!
Hans
Hallo Sarah + Hans +Teams,
Es waren sehr lehrreiche Tage für mich (Anamnese am 06.03.11,Lernkontrolltag am
29.04.11,Tagesworkshop “Mensch-Hund-Beziehung” am 30.04.11).
Allerdings am Tagesworkshop”Mensch-Hund-Beziehung” am 30.April nach der
Mittagspause der lange Spaziergang…..war für mich nicht optimal.Es waren ca. 3o
Hunde+ Halter,davon ca. nur 8 die Anamnese + die amLernkontrolltag dabei gewesen
sind. Hätte man nicht den Spaziergang mit Schlauchtechnik auf dem Hundeplatz ausführen können +
alternativ ggf für die Acht die seit der Anamnese schon die Schlauchtechnik
geübt hat z.B. das Schlauchspiel mit Beutetausch einleiten….jaja im nachhinein kann
so schreiben…..sorry….
Sarah : Ihr habt viele Bilder geschossen könnt Ihr Sie uns nicht zeigen ?
Es soll fast immer Sonnenschein bei Euch sein ,aber wie sieht es aus wenn es
von Oben schüttet………okay Naß.
Hans: mein Zwergschnauzer “Benny” und ich haben das Ziel auf einen sicheren
Rückruf. Ist der Weg mit dem “Schlauchspiel mit Beutetausch ” ….. Okay ?
und auf der Rolltreppe geht garnichts,da ist nichts mit cooler Zwergschnauzer.
Wie fang ich das an ?
Übrigens ,natürlich sehen wir uns wieder bei den kommenden Terminen!
Danke Sarah mit Team für Eure geleistet Arbeit .
es grüß aus Wuppertal
Jörg Sann mit Zwergschnauzer “Benny”
Hallo Jörg(Herr Sann),
obiger Kommentar spricht mir aus der Seele! Ich habe viel vom Tagesworkshop “Mensch-Hund-Beziehung” mitgenommen, und mich dennoch in dieser für meinen Border Collie Luna und mich zu großen Gruppe etwas fehl am Platz gefühlt. Die Anamnese im März und unsere Arbeit danach sind durchweg positiv verlaufen, was wir auch am Lernkontrolltag mehrfach bestätigt bekamen. Zu unserer Arbeit gehört aber auch, dass ich meinen Hund Luna ruhig und sicher an neue Situationen und Menschen heranführe, was bei einer einer so großen Gruppe für mich nicht gut möglich war: viele fingen gerade an, die Schlauchtechnik umzusetzen: schmissen , zischten was das Zeug hielt und lobten leidlich. Wir fühlten uns etwas fehl am Platz, da dadurch die Ruhe des uns sehr geschätzten Anamnesetages verloren ging. Es hat uns etwas zurück geworfen, bzw. klar gemacht, das ich noch viel Arbeit vor mir habe, um an meiner inneren Ruhe und an der Übertragung zu Luna zu arbeiten.
Begeistert bin ich nach wie vor von der Klarheit und Struktur der Arbeitsweise, der offenen Freundlichkeit und Unterstützung bei individuellen Fragen (egal wann, auch noch nach einem langen, anstrengenden Tag, bei dem Hans und Mitarbeiter selbst in den Pausen keine Ruhe fanden vor uns allen).
Und herzlichen Dank an Sarah, die alles organisiert hat!
Natürlich sieht man auch Luna und mich wieder bei neuen Arbeitsangeboten von Hans und seinem Team – weil es einfach eine Arbeitsweise ist, die mir meinen Zugang und meine Beziehung zum Hund anders aufzeigt und für mich “eine runde Sache” ist.
Eure Claudia Klinger-Becker mit Luna
Gute Ergänzung
Zu wissen wie man etwas macht ist nicht schwer. Schwer ist nur, es zu machen. Die Wahrheit dieser schlichten asiatischen Einsicht, die ich vor einiger Zeit auf einem kleinen chinesischen Wandtellerchen, wie man es in vielen Nippesläden kaufen kann gelesen hatte, offenbarte sich mir seit dem Hans Schlegel-Anamnese-Wochenende im März nur zu oft und manchmal auch recht schmerzlich. Die Trias von Werfen, Zischen, Loben – intellektuell gewiß leicht zu fassen – zeigt sich in der täglichen Praxis komplexer und subtiler, als man es zunächst vermuten sollte. Der Lernkontrolltag am 29.04.2011 war für mich daher eine gute und unerlässliche Ergänzung zum bereits Gelernten. Fragen, Unsicherheiten, Fehler wurden zunächst kurz theoretisch geklärt. Da alle Teilnehmer bereits an einer Anamnese teilgenommen hatten, konnte dann sofort mit der „Arbeit am Hund“ begonnen werden. So festigte sich das bereits Erlernte nachhaltig und man fühlte sich langsam mutiger, sicherer und auf dem „richtigen“ Weg zu einer gelingenden Mensch-Hund-Beziehung.
Mein ganz besonderer Dank für diesen lohnenswerten Tag gilt Frau Bryndis Wuerz, die, ausgestattet mit unzähligen unsichtbaren „Zusatzaugen“, bei jedem Teilnehmer und Hund war. Sie korrigierte, erklärte und bestärkte die Teilnehmer in nicht enden wollender Langmut und Geduld. Mit ihrer souveränen, ruhigen und aufmunternden Art trug sie entscheidend zum Gelingen des Lernkontrolltages bei. Dank auch an Frau Dr. Ulrike Böger-Hinz, die ebenfalls stets zur Stelle war und vor allem mir sehr geholfen hat bei der Betreuung meines quirligen Junghundes, so dass ich mich voll auf meinen älteren Rüden konzentrieren konnte. Vortrag – Anamnese – Lernkontrolltag ist ein kompaktes Erziehungspaket, das mich überzeugt hat.
Das darauf folgende Seminar „Mensch-Hund-Beziehung“, das ich mit meinem Junghund absolviert habe, war sicher auch eine schätzenswerte Erfahrung, aber mit der Intensität der Anamnese nicht vergleichbar.
Hallo Sarah, hallo Hans!
Also, das Wochenende war, trotz meiner Verwirrung zur Zeit, klasse. So wie ich am Lernkontrolltag total zufrieden mit meinem Hund und mir war, so verwirrt war ich am Tag des Workshops. Nachdem Hans festgestellt hatte, dass sie wohl jagdlich sehr interessiert ist, hat er mir gesagt, dass ich sofort das Nase auf den Boden halten unterbinden müsse. Mittels Schlauch. Obwohl man mir doch bei der Anamnese gesagt hatte, im Meterbereich passiert nur Gutes und im 3 -Meterbereich kann sie sich frei bewegen. Ich solle meinen Hund auch nicht ständig beobachten. Muss ich aber doch, denn sonst kann ich beim Bodenkontakt nicht reagieren. Bin etwas verwirrt.
Am Wochenende habe ich zwei Begegnungen mit Wild, für mich jedenfalls, zu meiner Zufriedenheit bewerkstelligt. Sie hat sofort auf mein Kommando reagiert. Was natürlich heisst, dass es mit der Träumerei und Entspannung auf den Spaziergängen vorbei ist. Ich muss eben schneller sein, als die Kleine. Wird schon gehen, sind ja keine Einzelfälle. Freue mich schon auf die Workshops im August. Auslastung scheint ja für Jagdinteressierte super zu sein. Bis dann eine schöne Zeit Pasquetta und Heike
so jetzt noch einmal.
Wir haben Bergfest. 1,5 Wochen mit der Schlegel-Schlauch-Technik und wir sind begeistert. Es funktioniert, wirklich!
Wir freuen uns auf die nächsten Wochen, auf die Auflösung und was dann so kommt.
Im Moment genießen wir die Ruhe und Gelassenheit bei jedem Gang.
Vielen Dank an Hans Schlegel und an Sarah Kamin, die uns jetzt weiter betreut.
Silke Kracht und Nick
MHB – Welpenerziehung – ein wichtiges Thema in der heutigen Zeit
„Hilfe, mein Welpe beißt und beißt und beißt …“
Vor kurzem rief eine Dame bei Hans Schlegel auf dem Wolfsprung an und klagte völlig aufgelöst, dass ihr zehn Wochen alter Welpe sie, wann immer er könne, beiße. Die gute Frau hatte alles befolgt, was ihr gesagt worden war: Sie hatte eine Woche im Schlafsack auf dem Boden verbracht, damit sich der Kleine nicht allein fühlte. Bereits in der zweiten Nacht hatte dem kleinen Hund diese Nähe nicht mehr gereicht, und das Spiel endete im Schlafsack. Seit dieser Zeit fordert der Welpe, wann immer er Lust hat, seine Halterin auf, etwas mit ihm zu unternehmen – mit Erfolg. Nun ist sie sein Spielball – und wird auch entsprechend von ihm behandelt.
Sie schilderte die Situation so:
„Also kurz zu unserem Welpen: Es ist ein Border Collie-Mix-Rüde, jetzt zehn Wochen alt. Wir haben ihn schon seit zwei Wochen zu Hause. Uns wurde gesagt, dass wir erst in die Welpenspielgruppe gehen dürfen, wenn er zwölf Wochen alt ist. Nun das Problem – oder auch natürliches Verhalten? Jedes Mal, wenn wir Gassi gehen, läuft er anfangs ganz normal neben uns her, meist ohne Leine, da wir in der Nähe eines Felds wohnen und er sich mit Leine oft zu gehen sträubt. Wenn wir irgendwann den Rückweg antreten, läuft er stets vor mich und beißt mir in den Schuh, in die Wade oder zieht an meinem Hosenbein. Er beißt mir bei jeder Gelegenheit sofort in die Hände, auch wenn ich ihn nur liebkosen oder streicheln möchte. Ich kann mir vorstellen, da er ja ein Hütehund ist, dass er das als natürliches Verhalten mitbekommen hat und es ihm abgewöhnt werden muss. Aber ich weiß zur Zeit nicht, wie ich das bewerkstelligen soll. Es ist echt nicht toll, seinen Hund vor sich her zu stupfen, bloß weil er nicht laufen will. Ich nehme ihn dann meist an die Leine und halte ihn damit von mir weg, doch dann beißt er wie verrückt in die Leine. Nach ein bis zwei Minuten gibt er kurzzeitig auf, fängt aber bald wieder damit an. Das Schlimme daran ist, dass es jeden Tag heftiger wird, was mich zunehmend ratloser macht.
Ein weiteres Problem ist, dass er einfach noch nicht hören will. Wir haben schon ein paar Mal mit ihm das ,Komm‘ geübt, er befolgt es auch, aber sobald er abgelenkt ist oder keine Lust mehr hat, macht er, was er will. Wie kann ich da weiter vorgehen? Was gibt es für Methoden, ihm das beizubringen – oder hilft da nur ständiges Training?
Wenn er etwas macht, das er nicht darf, dann sage ich laut ,nein‘. Manchmal bellt er mich daraufhin an. Kann ich ihm das auch abgewöhnen?
Für Hilfe wäre ich sehr dankbar, denn ich bin mit meinem Latein ziemlich am Ende und habe in der Literatur nicht wirklich Lösungen für meine Probleme gefunden.“
Das Verhalten von Hunden ist das Ergebnis des „Dialogs“, den wir mit ihnen führen
Um es vorweg zu sagen: Hier läuft noch ziemlich alles in die falsche Richtung, was nur falsch laufen kann.
Nachdem sich die verzweifelte Hundehalterin etwas beruhigt hatte, wurde ihr erklärt:
„Aus menschlicher Sicht sind Ihre Bemühungen völlig nachvollziehbar, nur kann ein Welpe – als sogenannter Beutegreifer – diese ,Dauerbetreuung‘ nicht verstehen oder gar umsetzen. Bei Ihnen findet momentan ein permanentes Gegeneinander und kein Miteinander statt.“
Ihr wurde empfohlen, sich als Erstes Gedanken über ihr Ziel zu machen und sich klar zu werden, wie sie sich das Zusammenleben mit ihrem Hund vorstellt. Dazu wurden ihr folgende Fragen gestellt:
„Was macht Ihnen Freude, wenn Sie mit Ihrem Hund draußen in der Natur spazieren gehen? Was ist Ihnen wichtig, wenn Sie sich mit Ihrem Hund beschäftigen? Wollen Sie einen angenehmen, ruhigen und gelassenen Begleiter, der auf Sie achtet und auf Sie hört? Oder wollen Sie einen Hund, der nur herumtoben will, Sie permanent auffordert, anspringt und beißt, der sich wie ein Rüpel benimmt, so wie wir es von Hundewiesen und Hundetreffs her kennen?“
Das sind die ersten Entscheidungen, die ein Hundehalter zu treffen hat. Erst wenn er ein klares Ziel vor Augen hat und sein Hund gut sozialisiert im Umgang mit Mensch und Umwelt ist, folgen sinnvollerweise als zweiter Schritt Überlegungen dazu, was aus dem Hund einmal werden soll. Wer als Ziele gleich Agility, Treibball, Dogdancing oder Clickertraining angibt, übersieht, das Lernen bereits jetzt beginnt und nicht erst in der Hundeschule. Sozialisieren heißt, jeden Tag daran zu arbeiten, und nicht nur einmal wöchentlich in der Hundeschule. Es ist sehr wichtig, dass zuerst die Mensch-Hund-Beziehung aufgebaut wird, und zwar so lange, bis sie wirklich verankert ist.
Wichtige Hilfestellungen
Der Weg, ein harmonisches Miteinander von Mensch und Hund aufzubauen, zu fördern und zu verankern, besteht aus drei Etappen.
Die erste Etappe, die Sozialisierung, die heute beschrieben wird, nimmt ungefähr drei bis vier Wochen in Anspruch und umfasst folgende Themenbereiche:
- die richtige innere Einstellung und Zielklarheit gewinnen
- die Hausordnung als Nabelschnur der inneren Ruhe
- die Tischübungen für ein kooperatives Miteinander
- sozialisiertes Spazierengehen – der Mensch im Mittelpunkt
In der nächsten Ausgabe geht es weiter mit der zweiten Etappe und den Themenbereichen:
- Bodenarbeit als koordinierte Distanzregulierung
- die ruhige Sitzübung bei Umwelteinflüssen und anderen Reizen
- das Beutetragen-Lassen – Konditionierungsformen einer gemeinsamen Jagd
- das Apportierspiel – Anker für ein harmonisches Miteinander
Die dritte und letzte Etappe schließlich behandelt die Themenbereiche:
- Sozialisierung und Konfrontationsformen mit Umweltreizen
- Möglichkeiten mit Artgenossen umzugehen – was macht Sinn, und was ist Unsinn?
In der Magazinausgabe 07/09 (Oktober 2009) wurde unter anderem das schlegeltraining®-Welpenkonzept ausführlich vorgestellt. Daran anknüpfend werden nun detailliert die einzelnen Lernziele einer konfliktfreien Welpenerziehung aufgezeigt.
Etappe 1: Einstellung und Zielklarheit
Die Kontrolle der persönlichen Einstellung spiegelt schlicht die Denkgewohnheiten eines Menschen wider. Die richtige Einstellung führt zu emotionaler Ausgeglichenheit, innerem Gleichgewicht und einem positiven Energiefluss. Mit anderen Worten: Es ist sehr wichtig, dass der Mensch klar weiß, wohin ihn seine Ziele, die er sich gesteckt hat, führen. Er muss sich diese Ziele bildlich vorstellen können. Alle Spitzenathleten, mit denen Hans Schlegel im Hundesport arbeitet, sind disziplinierte Denker. Eine bestimmte Konstellation von Verhaltensweisen charakterisiert den erfolgreichen Wettkämpfer. Dieser Bereich reflektiert das Ausmaß, in dem die persönliche Einstellung eines Hundehalters mit der von erfolgreichen, hochrangigen Sportlern übereinstimmt. Das ist der erste Schritt zum „Leader“, den jeder Hund braucht. Der zweite Schritt führt vom „Versuch“ zum „Wollen“. Führungsbewusstsein ist vor allem eine geistige Einstellung. Hier gilt es insbesondere, den Willen zu fokussieren und zu stärken.
Der Wille ist die auf ein Ziel gerichtete Kraft, die Veränderung bewirkt. Ohne diese mental wichtige Einstellung können auch die besten Techniken nicht helfen, langfristig und anhaltend erfolgreich zu sein.
Was Willenskraft schaffen kann, verdeutlicht nachfolgende kurze Anekdote:
Ein Schüler fragte seinen Meister, was Wille sei. Der Meister packte ihn beim Kopf und tauchte ihn unter Wasser. Zunächst schien dies für den Schüler ein Spiel zu sein. Er wehrte sich kaum. Doch als der Meister ihn weiter mit aller Kraft unter Wasser tauchte und dem Schüler langsam die Luft ausblieb, da mobilisierte er am Ende alle seine Kräfte, um sich aus der Hand des Meisters zu befreien und den Kopf aus dem Wasser zu ziehen, um wieder Luft zu bekommen. „Jetzt kennst du deinen Willen!“, sagte der Meister.
Die meisten Menschen haben keinen wirklichen Lebenswillen. Sie „versuchen“ alles nur. Und wenn es nicht gleich mit Leichtigkeit funktioniert, dann geben sie sehr schnell auf und „versuchen“ etwas anderes. Wer etwas nur „ver-sucht“, hat keinen Willen, sondern „sucht“ nur ein Alibi, um sagen zu können: „Das habe ich auch schon versucht, es funktioniert aber nicht.“ Auf den Grabsteinen vieler Menschen könnte deshalb stehen: „Er versuchte zu leben, aber es blieb beim Versuch.“ Hunde „klopfen“ da ganz andere und vor allem sehr klare Sprüche: „Hunde, ihr müsst beharrlich, konsequent und beständig sein – so lange, bis euer versuchender Mensch aufgibt.“
Der Wille ist das Potenzial, das wirklich etwas bewegt, etwas verändert, unbeirrt und beharrlich Energie ansetzt, bis das Ziel erreicht ist. Wer „versucht“, macht halbe Sachen, wer „will“ macht die Dinge ganz – bis zum erfolgreichen Ende. Ruhm wird nicht dadurch geerntet, etwas angefangen, sondern dadurch, etwas vollendet zu haben. Wer im Leben und in der Hundeausbildung alles nur versucht, bleibt immer und bei allem Anfänger. Wer vollendet, wird zum „Leader“. Der Energieunterschied zwischen den beiden Aussagen „Ich versuche zu gewinnen“ und „Ich will gewinnen“ ist spürbar groß. Der Schüler in der kleinen Geschichte hat auch nicht „versucht“ zu überleben. Er wollte leben und hat seine letzte Kraft mobilisiert, um seinen Kopf wieder an die Luft zu bringen. Über derartig klare und starke Motivprogramme verfügen auch Hunde, die sie der menschlichen Persönlichkeit ihrer Halter tagtäglich gegenüberstellen, um auszuloten, wer „versucht“ und wer „will“.
Menschen haben Hunden jedoch voraus, dass sie logisch denken und somit ein klares Ziel vor Augen haben, das sie messerscharf umrissen definieren können. Nichts beeinträchtigt die Leistung mehr als die Unfähigkeit, Energie und Aufmerksamkeit auf ein Ziel, auf eine Aufgabe zu lenken. Energie kann entweder wirkungslos verpuffen oder, fokussiert, ein Höchstmaß bewirken. Diese Konzentration auf ein Ziel ist der zweite grundlegende Schritt in der Hundeausbildung. Danach kann damit begonnen werden, die Leiter des Erfolgs Stufe für Stufe zu erklimmen.
Etappe 1: Hausordnung
Hausordnung bedeutet, dass der Welpe einen einzigen festen Platz zugewiesen bekommt, an dem er sich im Haus ausruhen kann. Der Ruheplatz soll gemütlich eingerichtet sein, jedoch ohne Spielsachen. Ein Kauknochen macht Sinn, und natürlich soll ausreichend frisches Wasser in erreichbarer Nähe sein. Der Platz wird mit einer Anbindevorrichtung ausgestattet. Der Haken soll in sechzig Zentimeter Höhe angebracht werden, und die Leine soll eine Länge von achtzig Zentimeter haben. Der Karabiner am Ende der Leine soll nach allen Seiten schwenkbar sein. Dieser Ruheplatz ist der Dreh- und Angelpunkt der ersten überaus wichtigen Erziehungsschritte. Innerhalb kürzester Zeit lernt der Welpe dadurch folgende Sozialisierungsschritte:
- das Alleinsein für kurze Zeitabschnitte
- nicht zu randalieren und Gegenstände anzunagen
- das ruhige Sitzen, wenn jemand zu ihm hingeht
- dass der Platz zum Ruhen gedacht ist
- das „Melden“, wenn „Pipi-Time“ ist
- Besucher ruhig und freundlich zu empfangen, ohne an ihnen hochzuspringen
Bekanntlich ruht ein Welpen noch sehr viel, und da er sich alle Stunde kurz versäubern muss, ist er mehr als ausreichend aktiv und darf zum „Ruhelernen“ ohne schlechtes Gewissen an einem Brustgeschirr auf seinem Ruheplatz festgebunden werden. Durch die regelmäßigen Beschäftigungen wird der Welpe auf eine angenehme Art und Weise konditioniert, auf dem ihm zugewiesenen Platz selbstständig zur Ruhe zu kommen, und lernt vor allen Dingen, dass jede Aktivität auf diesem Platz beginnt und auch wieder dort endet. Durch dieses häusliche Programm sind beide, der Mensch ebenso wie der Hund, entlastet, womit der Grundstein für eine gradlinige und stressfreie Zukunft gelegt ist. Bevor sich der Mensch mit dem Hund im Haus beschäftigt, sollte er immer erst zu dem Welpen hingehen, ihm das Sitzkommando geben und dessen Ausführung verlangen, fünf Sekunden warten und ihn dann ruhig und sanft an der Brust loben. Beginnt der Hund hektisch zu werden, sollte der Mensch sich aufrichten, ein paar Schritte rückwärtsgehen, wieder fünf Sekunden warten und die Übung erneut beginnen und so lange durchführen, bis der Welpe ruhig sitzen bleibt, wenn der Mensch zu ihm hingeht, und das sanfte Lob erwartet, aber nicht einfordert. Genau diese hochsensible Mischung aus positiver Erwartungshaltung und Wartenkönnen macht den Erfolg aus. Anderenfalls würde der Hund permanent einfordern, was für alle Beteiligten Stress und keine innere Ruhe bedeuten würde. Der Unterschied zwischen einer positiven Erwartungshaltung und einem unkontrollierten Einfordern spielt eine ganz entscheidende Rolle. Das gleiche Ritual wird durchgeführt, wenn Kinder oder Besuch den Hund begrüßen und streicheln möchten oder dem Hund sein Futternapf gereicht wird. Diese einfache Übung hat einerseits zur Folge, dass sich der Welpe, wenn beim täglichen Spaziergang jemand getroffen wird, der mit dem Hund Kontakt aufnehmen möchte, innerhalb kürzester Zeit selbstständig hinsetzt und auf das sanfte Loben wartet. Andererseits führt sie dazu, dass der Welpe, wenn ihm das Futter gegeben wird, lernt, sukzessive im ruhigen Sitzen immer länger zu warten, bis er sein Fressen bekommt. Später kann dieses Verhalten leicht mit einem Kommando verknüpft werden: Der Napf wird so hingestellt, dass der Welpe ihn nicht erreichen kann. Dann wird er ins „Sitz“ kommandiert, der Mensch entfernt sich. Nach einer angepassten Zeit kommt er zum Hund zurück, geht zu ihm hin, wenn er sitzt, und gibt ihm das Futter. Die Zahl solcher kleinen Übungen, die wiederkehrend sind und deren Ausführung vom Hund vor allem stets gleich verlangt werden kann, ist groß. Deutliche Vorgaben schaffen Erleichterung und Klarheit – für Mensch und Hund.
Einer der Hauptvorteile der Hausordnung besteht darin, dass der Welpe von klein auf lernt, dass das Haus seines Menschen kein Spielplatz, sondern ein Ruheort ist. Beschäftigung gibt es draußen in Gottes schöner Natur. Sobald der Hund selbstständig und gerne seinen Ruheort aufsucht, kann damit begonnen werden, ihn daran zu gewöhnen, dass er dort ruht, ohne ihn anzubinden. Hans Schlegel erzielt bei seinen Hunden den größten Erfolg damit, dass er ihnen, wenn er sie ins „Sitz“ kommandiert, vor dem Ruheplatz einen Kauknochen in den Fang gibt und sagt: „Geh auf deinen Platz.“ Seine Hunde lieben diese Aufforderung, gehen in den Korb und widmen sich genüsslich dem Knochen. Diese Vorgehensweise stellt eine sehr wertvolle Vorstufe dar, wenn sich der Hund später frei im Haus bewegt. Kommt Besuch und der Hund meldet auf den Glockenton hin, wird der Hund mit den Worten „brav aufpassen“ zunächst bestätigt, ein paar Sekunden später folgen dann ein Zischlaut und das Kommando „Geh auf deinen Platz.“ Das funktioniert sehr gut. Die häufig gestellte Frage, ob eine Hundebox zum gleichen Ergebnis führt wie die Anbindevorrichtung, muss verneint werden, denn mit der Box wird für den Hund ein weiterer territorialer Bereich in seinem Territorium geschaffen, was sogar zu zusätzlichen Konflikten führen kann. Die Erfahrung zeigt, dass ein Hund alles offen empfangen sollte, ihm jedoch nur koordiniert begegnen darf, und zwar ausschließlich, wenn sein Mensch es will – und nicht, wenn der Welpe es von ihm einfordert.
Etappe 1: Tischarbeit
Für die Arbeit mit dem Welpen auf einem Trainingstisch ist die wichtigste Disziplin die Platzstellung. Das ist die einzige Übung, bei der sich gekonnt mit dem Hund gleichermaßen sanft und konsequent auseinandergesetzt werden kann, und bei der er lernt, dass (seine) Menschen weggehen und immer wieder zurückkommen. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass sich der Mensch immer im Uhrzeigersinn um den Tisch herum bewegt, sobald der Hund die Platzstellung eingenommen hat. Wenn er zuverlässig liegen bleibt, wird in gerader Linie von ihm weggegangen, fünf bis fünfzehn Sekunden gewartet, zum Tisch zurückgegangen, der Hund ins „Sitz“ kommandiert und in dieser Position sanft an der Brust gelobt. Auf keinen Fall darf mit Leckerlis bestätigt werden! Es ist ausschließlich sanftes, ruhiges Loben angesagt.
Weitere Informationen zur Tischarbeit können in der bereits genannten Oktoberausgabe 2009 auf den Seiten 27 bis 29 nachgelesen werden.
Etappe 1: Sozialisiertes Spazierengehen
Mit sozialisiertem Spazierengehen ist gemeint, dass der Hund Spaß an seinem Halter hat, weil dieser ein toller „Leader“ (geworden) ist. Natürlich soll der Hund schnuppern und die Welt erkunden, jedoch wird ihm der Radius beim Freilaufen mit maximal zehn Metern vorgegeben. Es empfiehlt sich, die ersten Spaziergänge dieser Art nur im Wald zu machen. Am besten wird durch den Wald abseits des Weges gelaufen und so getan, als ob Pilze gesucht würden. Sobald der Welpe unaufmerksam wird, sollte ein großer Baum angesteuert und stehen geblieben werden. Der Welpe wird sehr schnell nervös werden und zu suchen anfangen. Wenn er seinen Halter gefunden hat, sollte dieser einfach weiter ruhig nach Pilzen suchen und den Welpen unter keinen Umständen fürs Finden loben, damit er weiterhin darauf achtet, seinen Menschen nicht zu verlieren. Würde der Hund dafür gelobt werden, würde er verknüpfen, dass der Mensch froh ist, dass er wiederkommt – und würde künftig zunehmend länger wegbleiben. Die einzige Hilfestellung, die gegeben werden sollte, wenn der Welpe in die falsche Richtung läuft, ist, sich kurz zu zeigen und beispielsweise zu husten. Damit soll vermieden, dass der Hund durch das plötzliche Verlieren seines Menschen in Panik gerät. Danach sollte aber unbedingt ruhig weiter Pilze gesammelt werden. Es ist erstaunlich, was diese einfache Übung auslöst. Wichtig ist, dieses „Pilze-Suchspiel“ allein zu spielen, ohne weitere Personen, damit sich der Welpe nicht entscheiden muss, wem er sich anschließen soll. Wenn der Welpe das Spiel verinnerlicht hat, wird er auch später konsequent seinen Halter suchen, selbst wenn Umweltreize wie andere Hunde, Menschen oder spielende Kinder ihn ablenken. Er wird sich augenblicklich nach seinem Menschen ausrichten und ihm vor allem bei jeder auch noch so kleinen Gangartänderung folgen.
An das sozialisierte Spazierengehen im Wald schließt sich das Aufsuchen öffentlicher Anlagen wie Bahnhöfe, Schulhäuser und Parks an. Bei jedem Anzeichen von Stress sollte der Hund ins „Sitz“ kommandiert und so lange gewartet werden, bis er sich selbstständig beruhigt hat und sich wieder nach seinem Halter ausrichtet. Auf den Hund sollte niemals eingeredet werden – er soll seine eigenen Erfahrungen machen und genügend Zeit haben, sie auch zu verarbeiten. Während der Mensch lernt, seinen Hund zu beobachten und Voraussicht zu gewinnen, lernt der Hund, Außeneinflüsse selbstständig einzuordnen, ohne seinen „Leader“ aus den Augen zu verlieren. Es macht viel Spaß, einen Welpen aus seiner Sicht zu betrachten.
Wie bereits erwähnt, geht es in der nächsten Ausgabe mit der zweiten Etappe, der Bodenarbeit, weiter: Die Tischarbeit wird auf dem Boden konditioniert und konfliktfrei verankert.
was mich vielleicht am meisten beeindruckt hat, war eben die feststellung, dass die (hunde) mit bellen (und “ungehorsam”…nicht wirklich “bös” wollen…das finde ich wichtig, weil der mensch grundsätzlich dazu neigt, eigene ängste/vorstellungen/wünsche hineinzuprojiezieren…
)
(tiere) meinen absolut nichts “böse”…sie reagieren…auf die impulse des umfeldes…re-gieren völlig gesund und normal…und dass es in unserer gesellschaft nicht die akzeptanz findet, ist ja nicht ihre “schuld”…danke
Hallo Hans,Hallo Sarah
nun möchte auch ich ein Feedback zum vergangenen Märzwochende machen.
Ich war das erstemal bei einem Seminar,und dementsprechend aufgeregt,nicht zuletzt
weil ich Hans Schlegel nur über Kommentare aus dem I-Net kannte,die ja wie jeder weiß leider nicht immer positiv ausfallen.Da ich aber Sarah voll und ganz vertraue,nahm ich daran teil.
Mein Hund (Pitbull,12 Jahre) wurde von diversen Hundetrainern entweder als hoffnungsloser Fall oder als sehr sehr ängstlich bis höchst dominat abgestempelt,mir wahr es nicht möglich ihm die Krallen zu schneiden,geschweigeden mit ihm den Tierarzt ohne Sedierung zu besuchen.
Erst Hans und Sarah haben erkannt das mein Hund voll schmerzen ist,und sich deshalb so wiedersetzt,klar ist auch Angst dabei,aber die Angst resultiert aus den Schmerzen die ihm beim ständigen fixieren beim Tierarzt zugeführt wurden.
Hans hat mir gezeigt wie ich meinen Hund massiere und ihm einige Blockaden gelöst.
Ich führe die Massagen täglich durch,und ich sehe wie seine Lebensqualität mit 12 Jahren richtig angestiegen ist,er tobt wieder,so das ich ihn manchmal stoppen muß damit er sich nicht zuviel zumutet!
Mit Sarahs unterstützung gelingt es mir seine Krallen zu feilen und seinen Stresslevel richtig einzuschätzen,so das wir sogar schon das Training beim Tierarzt einführen konnten,diese Sachen wären noch im Februar undenkbar gewesen!!!
Mein Fazit:
Ich bin froh das ich nicht auf Kommentare aus dem I-Net gehört habe,sondern Hans Schlegel kennenlernen durfte,so darf mein Hund seine hoffentlich noch langen Jahre nicht mehr missverstanden bei mir verleben kann.
Liebe Grüße
Liane
Liebe Ulrike
Herzlichen Dank für das Feedback. Ich freue mich für Dich, dass es so gut klappt. Wir sehen uns ja schon bald wieder und ich freue mich insbesondere, das Longieren in ganz spezieller Ruhe Euch näher zu bringen!
Liebe Grüsse aus der Schweiz
Hans
Zauberer ohne faule Tricks
06. 03. 2011, 8. 30 Uhr. Vor uns, eingerahmt von Wiesen Weiden und Feldern, taucht die Reitanlage Niedermeien aus dem frühen Nebel auf – ein friedliches Idyll. Still, sehr still ist es hier; ein wenig Gezwitscher und ab und zu ein Pferd das wiehert, mehr lässt sich nicht vernehmen. Wo bitte soll denn hier ein Training mit Hunden sein? Habe ich mich am Ende trotz Navi verfahren?
Hundeplätze kündigen sich gewöhnlich akustisch schon auf weite Entfernung an: Angespannte Teilnehmer kommandieren in schneidigem Tonfall ihre Hunde in ein martialisch anmutendes Exerzieren: Sitz! Platz! Auf! Nieder! Rein! Raus! Rum!
Oder – die Variante – „Suuuupiii, Primaaaaaa“ werden die Hunde taub gelobt, dazu wirbeln bunte Leckerlis durch die Luft wie Konfetti im Karneval.
Muß das denn nicht so sein, kann man auch anders mit Hunden arbeiten? Ja, man kann. Und Hans Schlegel tut das auch, jedenfalls heute, am 06. 03. 2011.
Im Internet hat Hans Schlegel viele Freunde und viele Feinde; häufig fallen dabei Bezeichnungen wie „Guru“ oder „Hundflüsterer“. Eigentlich erwarte ich an diesem Wochenende – ich bin ein skeptischer Mensch – die mehr oder weniger spektakuläre Ein-Mann-Show, die Teilnehmer in kurzweiliges Erstaunen versetzt, aber letztlich mit leeren Händen in ihr Hunde-Alltagsleben zurückschickt. Ich erwarte einen Selbstdarsteller, der ganz auf seine auratische Persönlichkeit, seine individuelle Ausstrahlung setzt und einmal mehr zeigt was nur ER kann und man selber nie können wird. Ein Scharlatan also, ein trickreicher Guru?
Nein, Hans Schlegel ist ein ehrlicher Mann, der mit heutigentags nur selten anzutreffender Achtung jedem Halter und Hund entgegentritt. Seine Arbeit vollzieht sich in äußerster Ruhe und emotionaler Entspanntheit. Seine Lernziele und Anweisungen sind transparent, logisch und klar definiert. Bereits nach 15 Minuten Arbeit mit ihm verlassen mein Hund und ich die Reithalle. „Einen braven Buben hast du da,“ sagt Hans Schlegel und ich gehe mit meinem Hund in Freifolge vorbei an anderen Menschen und Hunden hinaus, um mich von seiner kompetenten Mitarbeiterin Julia Eusterbrock noch ein wenig einarbeiten zu lassen. „Ein schöner Traum“, denke ich, „es kann nicht wahr sein“, aber es klappt. Bei Hundebegegnungen wird gezischelt, auch ein Schlauch könnte ins Spiel kommen, wird aber heute nur einmal benötigt.
Und jetzt, im Alltag, aufgewacht? Ja, aufgewacht insofern, als dass ich durch dieses Hans- Schlegel-Seminar neue Wege gefunden habe, mit meinem Hund intensiver zu kommunizieren. Auf Spaziergängen gehen wir ohne Leine, selten entfernt sich mein Dicker mehr als die erlaubten 3m von mir, meist ist er ganz von sich aus noch näher dran, wie selbstverständlich. Ständiges Schnüffeln und Markieren war gestern. Wir sind näher zusammengerückt.
Fazit: Am stärksten beeindruckt hat mich an diesem Wochenende die paradiesische Ruhe, in der sich die Arbeit mit den Hunden vollzog. Nie zuvor habe ich eine so angenehme Arbeits- und Lernatmosphäre wie bei Herrn Schlegel kennen gelernt. Keine Hektik, kein Streß, kein Schreien, kein Schimpfen, kein Schlagen. Ob Korrektur oder herzliches Lob, alles lief in entspannter Ruhe, Gelassenheit und Konzentration ab. Eine Wohltat für Mensch und Hund! Das Anamnese – Wochenende mit Hans Schlegel war für meinen Hund und mich ein voller Erfolg auf der ganzen Linie!
Hallo Sarah, hallo Hans
Also erst einmal möchte ich erwähnen wie super mir das Wochenende mit euch
gefallen hat.
Ich habe nicht nur unheimlich viel gelernt, sondern es hat einfach auch noch
Spaß gemacht, in dieser freundlichen Atmosphäre.
Seit fast 20 Jahren gehe ich nun in die Hundeschule und habe auch dort
einiges gelernt. Mit 2 meiner Hunde habe ich dort die Begleithundeprüfung
gemacht und auch so immer wieder etwas dazu gelernt.
Zwischendurch war ich immer wieder mal auf Wochenendseminaren von
anerkannten Fachleuten und war oft beeindruckt. Danach hatte ich allerdings
regelmäßig das Gefühl: “Ja, was ist denn jetzt eigentlich für meinen Hund
das Richtige?”
Vor etwa 10 Jahren hörte ich das erste Mal von Hans und war sehr neugierig
mehr darüber zu erfahren. Leider stieß ich dann jedoch auf eine (ich hielt
sie damals für eine kompetente Ausbilderin) Dame, die mir von den angeblich
“tierquälerischen Machenschaften” erzählte, im Zusammenhang mit dem
bekannten Fall des Schäferhundes Blacky. Darüber war ich dann doch sehr
erschrocken und nahm Abstand von dem Thema.
Jahre später begann ich dann damit Pflegehunde aufzunehmen, zu päppeln und
in gute Hände weiter zu vermitteln. Eine meiner Pflegehündinnen wurde dann
an einen jungen Mann nach München vermittelt. Diese Hündin, namens Lua, war
extrem lebhaft, jagdlich unterwegs und der festen Überzeugung die ganze Welt
gehört ihr. Ihr neuer Halter und ich telefonierten regelmäßig und so
erzählte er mir das er ein Wochenende bei Hans Schlegel gebucht hatte und
total beeindruckt war. Natürlich war ich erst einmal skeptisch, aber ich
abonnierte die Zeitschrift, weil ich es jetzt genau wissen wollte. Einige
Monate später besuchte uns dann die Lua mit ihrem Herrchen und ich war
sprachlos was aus dieser Rakete für ein angenehmer, leicht lenkbarer Hund
geworden war. Damit waren meine letzten Zweifel restlos beseitigt.
Nun begann ich gewisse Dinge mit meinem Hund Akuma auszuprobieren, was zwar
auch Erfolge hatte, die mir aber nicht reichten.
Als ich dann im Internet las das Hans Schlegel nun direkt in unsere
Nachbarschaft kommt, gab es natürlich kein Halten mehr. Das war ja nun ein
unglaublicher Zufall, hatten wir doch schließlich schon überlegt ob er wohl
käme wenn wir genug Leute zusammen bekämen. So meldete ich mich also
kurzentschlossen mit 4 Freundinnen an, die ich mittlerweile auch schon mit
meiner Begeisterung angesteckt hatte.
Und ich muss sagen, es hat sich wirklich für jede von uns gelohnt.
Der Unterschied zu den anderen Fachleuten ist nämlich offensichtlich: “Jetzt
weiß ich genau was ich zu tun habe.”
Bei vorherigen Seminaren habe ich mir immer ein paar für mich interessante
Punkte rausgesucht, wusste etwas mehr über Hunde im Allgemeinen, kam aber
mit meinem eigenen Hund nicht wirklich weiter.
Das ist diesmal ganz anders!
Meine Hündin Akuma, mein alter Rüde Oscar, der sich mit seinen 10 Jahren in
die Situation fügt, als wäre es nie anders gewesen, und ich, gehen jetzt,
nach 3 Wochen, super entspannt miteinander spazieren.
Niemand würde mehr auf die Idee kommen das Akuma so eine Jägerin war. Wir
treffen die Hasen, die Rehe und auch Hunde die vorher für Stress sorgten
(die haben übrigens immer noch Stress) und meine beiden bleiben freundlich
und souverän, es ist einfach herrlich.
Natürlich werde ich auch angesprochen und gerade die Menschen die meine
Hündin vorher kannten sind fassungslos. Mittlerweile haben sich schon wieder
2 Frauen bei euch melden wollen, weil natürlich jeder den Wunsch hat seinen
Hund so führen zu können, und das freut mich einfach.
Was mir an Hans besonders gut gefallen hat, ist abgesehen von seinem
genialen Umgang mit den Tieren, auch sein Umgang mit den Menschen. Zu keinem
Zeitpunkt hatte ich das Gefühl dass er eine der vielen Fragen der
Hundehalter für lächerlich hielt. Er nahm jeden gleich ernst und vermittelte
jedem Selbstvertrauen.
Als Fazit kann ich nur für mich sprechen: Das Wochenende war eine absolute
Bereicherung!
Vielen Dank dafür.
Sarah, Dein Rat hat mir weiter geholfen, und Akuma lernt langsam sich zum
richtigen Zeitpunkt zu lösen und macht nicht mehr ins Haus. Ansonsten sind
wir glaube ich auf einem guten Weg.
Jetzt weiß ich den Lernkontrolltag richtig zu schätzen, tauchen doch im
Alltag immer wieder Fragen auf. Super das wir die Gelegenheit bekommen, dort
noch einmal einiges richtig rücken zu können.
Nun noch eine Frage an Hans:
Also: Wie schon beschrieben klappt soweit alles gut.
Disziplin und Zuneigung gibt es bei uns im Haus mittlerweile zu Genüge. Wir
machen schöne lange Spaziergänge, aber die Bewegung fehlt nach meiner
Meinung. Sie ist ja nun früher immer lang über die Felder gerannt und liebte
das sehr. Der körperliche Ausgleich fehlt jetzt leider. Apportieren kam für
sie noch nie in Frage, das hat sich auch jetzt nicht geändert. Rad fahren,
was wir vorher viel gemacht haben, klappt jetzt nicht mehr, weil sie sich
bei dem Tempo nicht an die 3 Meter Grenze hält. Longiertraining wird hier
nirgends angeboten und ich habe keinen Garten um selbst so etwas aufbauen zu
können.
Und mit anderen Hunden toben darf sie ja auch nicht mehr. Wenn ich lange
stehen bleibe und die Begrenzung öffne beginnt sie recht schnell mit dem
Suchen der Fährten, was ich ja nicht will.
Innerhalb der 3 Meter bewegt sie sich aber noch lange nicht locker, so dass
sie zumindest dann eine gewisse Bewegung hätte. Sie geht wie an Tag eins,
mit nach hinten gelegten Ohren schleichend hinter mir her. Ich kann zwar
jede vorher kritische Situation locker mit ihr passieren, habe aber ein
wenig das Gefühl ihr auch viel Lebensfreude durch das fehlende Laufen
genommen zu haben.
Vielleicht hast Du da ja noch einen Tipp für mich.
Ansonsten freue ich mich schon auf das noch ausstehende Wochenende mit
euch.
Viele Grüße
Susanne
Liebe Susanne
Herzlichen Dank für Dein ausführliches Feedback! Ich kopiere Deine Fragen einfach rein und beantworte gerne Deine Ausführungen / Fragen an mich, OK?
Disziplin und Zuneigung gibt es bei uns im Haus mittlerweile zu Genüge.
AUSREICHENDE UND KOORDINIERTE BEWEGUNG IST EIN WICHTIGER ANTEIL ZUM ERFOLG. DISZIPLIN IST MIT EIGENDISZIPLIN GEMEINT, DAMIT DER HUND EINEN VERÄNERUNGSPROZESS, OHNE KONFLIKTE BEWÄLTIGEN KANN. DER LEADER SOLL/MUSS ÜBER DEM ZU ERREICHENDEN PROZESS STEHEN KÖNNEN, IN ALLEN SITUATIONEN. ZUNEIGUNG IST DANN HERZLICH,M WENN DU BEI JEDER BERÜHRUNG DIE SCHMETTERLINGE IM BAUCH HOCHKOMMEN. OHNE DIE SCHMETTERLINGE, IST ES EIN RATIONALES LOB, DAS KEINE TIFENWIRKUNG HAT.
Wir machen schöne lange Spaziergänge, aber die Bewegung fehlt nach meiner
Meinung.
WENN DU SPAZIERST, TRÄGST DU DEINEN HUND ODER IST ER AUF EINEM WAGEN DEN DU ZIEHST? ICH NEHME AN ER GEHT NEBEN DIR UND SOMIT BEWEGT ER SICH KOORDINIERT UND KOOPERATIV.
Sie ist ja nun früher immer lang über die Felder gerannt und liebte
das sehr.
DAS IST MIR KLAR UND WOHIN HAT DAS GEFÜHRT? EBEN ZU DEN SCHWIERIGKEITEN. ALL DAS KANN SIE WIEDER TUN, WENN DU AN DEINEM ZIEL DER ERLEICHTERUNG UND DER HARMONIE ANGELANGT BIST. DU WIRST FESTSTELLEN, DASS DER HUND DAS GAR NICHT MEHR BRAUCHT, WEIL AUCH ER ZUR INNEREN RUHE GEFUNDEN HAT. KEIN LEBEWESEN VERSCHWENDET ENERGIE, WENN ES IN HARMONIE LEBT. HEKTISCHE ENTLADUNGEN SIND REINER STRESSABBAU.
Der körperliche Ausgleich fehlt jetzt leider.
DAS IST EINE SUBJEKTIVE, ZU TIEFST VERSTÄNDLICHE SICHT DES MENSCHEN. UNIVERSELLE GESETZMÄSSIGKEITEN LIEGEN IN DER RUHE, DENN DA IST AUCH DIE KRAFT.
Rad fahren, was wir vorher viel gemacht haben, klappt jetzt nicht mehr, weil sie sich bei dem Tempo nicht an die 3 Meter Grenze hält.
GEH AN DER LEINE RADFAHREN UND ZUERST GANZ LANGSAM. GENIESSE DIE KOOPERATION MIT DEINEM HUND UND WERDE ANGEMESSEN SCHNELLER, BIS ZU RUNDEN GANG.
Longiertraining wird hier nirgends angeboten und ich habe keinen Garten um selbst so etwas aufbauen zu können.
LONGIEREN IST EIN BREITENSPORT GEWORDEN. ICH KENNE NIEMANDEN IN DEUTSCHLAND, DER DAS LONGIEREN NUTZBRINGEND BACH DER PHILOSOPHIE VERMITTELT. AM WORKSHOP MHB AM SAMSTAG, WERDE ICH DAS LONGIEREN ZEIGEN.
Und mit anderen Hunden toben darf sie ja auch nicht mehr.
WARUM SOLL SIE TOBEN, WENN SIE IN RUHE IST? WAS MACHST DU, WENN EIN DREI JÄHRIGES KIND TOBT, WENN ES EINEN KAUGUMMI WILL UND NICHT BEKOMMT?
Wenn ich lange stehen bleibe und die Begrenzung öffne beginnt sie recht schnell mit dem Suchen der Fährten, was ich ja nicht will.
LASS SIE DOCH EINFACH GANZ RUHIG SITZEN.
Innerhalb der 3 Meter bewegt sie sich aber noch lange nicht locker, so dass
sie zumindest dann eine gewisse Bewegung hätte. Sie geht wie an Tag eins,
mit nach hinten gelegten Ohren schleichend hinter mir her.
DAS IST EIN KLARES ZEICHEN, DASS DAS LOBEN ZU KURZ KOMMT UND DU NOCH NICHT 100% HINTER DEM VERÄNDERUNGSPROZESS STEHEN KANNST. DEIN HUND IST VERUNSICHERT.
Ich kann zwar jede vorher kritische Situation locker mit ihr passieren, habe aber ein wenig das Gefühl ihr auch viel Lebensfreude durch das fehlende Laufen genommen zu haben.
NEIN, DAS LIGET NICHT AM LAUFEN! DAS LIEGT DARAN, DASS DU EIN SCHLECHTES GEWISSEN HAST, KONSEQUENT ZU SEIN. VIELLEICHT IST KONSEQUENT SEIN FÜR DICH ETWAS SCHLECHTES, MIT BITTEREM NACHGESCHMACK. DU KANNST GLÜCKLICH KONSEQUENT SEIN, DANN ERREICHST DU HARMONIE. UNGLÜCKLICHE KONSEQUENZ FÜHRT ZUM RÜCKSCHRITT. WENN DU GLÜCKLICH BIST MIT EINEM HUND DER NIE HÖRT OK. ES IST DEINE ENTSCHEIDUNG. HUNDE MACHEN NICHTS HALBHERZIG – DAS ÜBERLASSEN SIE DEN MENSCHEN.
Vielleicht hast Du da ja noch einen Tipp für mich.
Ansonsten freue ich mich schon auf das noch ausstehende Wochenende mit
euch.
DAS LEBEN KENNT KEINE TIPS UND TRICKS – NUR IM WÖRTERBUCH KOMMT ERFOLG VOR LEISTUNG. DAS WAHRE LEBEN IST DAS TUN! DU BIST DEINES GLÜCKES SCHMIED UND NUR DU KANNST DEINEN HUND IN DIE RICHTIGEN BAHNEN LENKEN. DU WEISST WIE ES GEHT UND HAST EINE TOLLE TRAINERIN ZUR SEITE!
LIEBE GRÜSSE
HANS
Danke Hans für Deine präzisen Antworten. Beim Lesen ist mir deutlich geworden, dass mein altes (zu mütterliches) Verhalten doch noch nicht ganz abgebaut ist. Jetzt weiß ich aber wieder was zu tun ist. Im Grunde habe ich die ganze Zeit auch alles befolgt, aber an meiner inneren Einstellung muss ich wohl doch noch mehr arbeiten als ich dachte.
Vielen Dank noch mal und ganz liebe Grüße
Susanne
Hallo Sarah und Hans,
du hast Anfang März in Dörentrup mit meinem Hund Marla ca. 6 Jahre eine Anamnese durchgeführt. (mein zweiter Hund Nina 11 Jahre durfte auch mit dabei sein)
Ich fühle mich wie aufgeweckt. Meine beiden Hunde und ich sind endlich, ohne Worte,
zu einem Team geworden,in dem ich der Leader bin. Sicherlich bei weitem noch nicht
perfekt, aber wir arbeiten jeden Tag daran. Meine und auch die Lebensqualität der Hunde hat sich um 180 Grad verbessert. Spazieren gehen macht wieder Spass.
Auch wenn man bei zwei Unterschiedlichen Hunden sehr aufpassen muss, dass alles nach meiner Nase geht.
Ein Jack-Russel Mischling ist doch sehr hartnäckig, bevor er sich nach 11 Jahren unterordnet. Ich bin mir sehr sicher, dass sie manchmal das erste Zischen mit Absicht ignoriert. Werfe ich den Schlauch klappt es wieder eine sehr lange Zeit gut. Natürlich entwickeln sich 3m bei Ihr schnell in 5m, wenn ich nicht aufpasse.
Marla ist dafür bei jedem Zischen von mir schon sofort
in meinem Schatten für lange Zeit verschwunden. Aber sie ist glücklich, mich jetzt
als Leader zu haben. Sie ist extrem entspannter geworden.
Vielen Dank nochmal für die beiden sehr interessanten Tage in Dörentrup.
Ich freue mich schon sehr auf den Lernkontrolltag Ende April.
Auch bei mir haben sich, sicherlich einige Fehler eingebaut die auf eine Korrektur von
Dir warten.
Die Antworten von Dir für Susanne haben mir schon wieder sehr geholfen.
Ähnliche Fragen und Gedanken sind bei mir auch aufgetaucht.
Liebe Grüße
aus dem Lipperland
eine glückliche Elke
mit Marla u. Nina